
Europäische Schulungen für Jugendarbeiter*innen
Seit 2019 organisieren wir internationale Trainingskurse, die Jugend- und Sozialarbeiter*innen aus verschiedenen europäischen Ländern für intensive Lern- und Austauscherfahrungen von vier bis zehn Tagen zusammenbringen.
In den vergangenen Jahren haben wir Trainings zu unterschiedlichen Themen umgesetzt – unter anderem zur Verbesserung des Zugangs zu europäischen Mobilitätsprogrammen für junge Menschen mit Fluchtgeschichte sowie zur Einführung innovativer Methoden der non-formalen Bildung, beispielsweise Empowerment durch Brettspiele oder das Theater der Unterdrückten.
Seit 2024 liegt der Schwerpunkt unserer Trainings auf den Themen Antidiskriminierung, vorurteilsbewusste Bildung (Anti-Bias) und soziale Gerechtigkeit. Mit unseren Kursen möchten wir Jugend- und Sozialarbeiter*innen dabei unterstützen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, ihre Handlungskompetenz zu stärken und praktische Ansätze für ihre tägliche Arbeit zu entwickeln.
Ein zentrales Element unserer Arbeit ist die Kraft von Geschichten, Büchern und kreativem Schreiben. Die Teilnehmenden lernen sorgfältig ausgewählte Literatur kennen und erfahren, wie Methoden der Bibliotherapie und Poesietherapie sowohl in der Einzelarbeit als auch in Gruppen eingesetzt werden können. Diese Ansätze schaffen Räume für Reflexion, Dialog, persönliche Entwicklung und gesellschaftlichen Wandel.
Unsere Trainingskurse sind zugleich Begegnungs- und Entwicklungsräume für Fachkräfte, die bereits mit Literatur, Storytelling und kreativem Ausdruck in Bildungsprozessen arbeiten. Gemeinsam tauschen wir Erfahrungen aus, entwickeln neue Methoden, erproben sie in der Praxis und passen sie für die Jugend- und Sozialarbeit in Europa weiter an.
So entstehen europaweite Netzwerke engagierter Fachkräfte, die die Kraft von Geschichten nutzen, um Teilhabe, Empowerment und soziale Gerechtigkeit zu fördern.

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