Mamadi

Wir freuen uns erzählen zu können, dass Mamadi erfolgreich ein dreimonatiges Hospitationspraktikum in Deutschland absolviert hat, welches in Kooperation von Associazione Interculturale Universo und migration_miteinander organisiert wurde.

Das Praktikum fand in der Kantine des Instituts für Waldorfpädagogik in Witten (Nordrhein-Westfalen) statt.

Die Geschichte von Anfang an

Mamadi kam durch Zufall zu Universo, doch es stellte sich heraus, dass dies für alle Beteiligten eine glückliche Begebenheit war! Ursprünglich war der Praktikumsplatz eigentlich bereits an einen anderen Geflüchteten vergeben. Aufgrund fehlender Dokumente und der extrem langsamen Bürokratie, musste dieser jedoch leider kurzfristig absagen. So galt es auf die Schnelle noch einen Ersatz für ihn zu finden. Ein sehr engagierter Universo-Freiwilliger und ehemaliger ESOP-Teilnehmer stellte den Kontakt zu Mamadi her, der bis dato noch nie mit Associazione Interculturale Universo bzw. migration_miteinander zu tun hatte. Mamadi kam zum Gespräch und es stellte sich sofort heraus, dass er der geeignete Kandidat war. Mamadi wollte unbedingt nach Deutschland und war hochmotiviert. Dazu hatte er bereits Erfahrung in der Gastronomie, hatte mehrere Jahre in einem Restaurant in Gambia gearbeitet und wollte bzw. will auch in dieser Branche tätig bleiben. Sein Ziel ist es, eine Ausbildung als Koch in Deutschland zu absolvieren.

In Italien lebte er in einer extrem schwierigen Situation, gekennzeichnet durch Wohnungslosigkeit und fehlendes regelmäßig Einkommen. Tragischerweise eine Situation, in der sich sehr viele Geflüchtete in Italien (aber auch in Deutschland und anderen europäischen Staaten) befinden.

Somit war das Praktikum in Deutschland zum einen eine willkommene Möglichkeit der Situation in Italien zu entfliehen, zum anderen die große Chance auf eine Zukunft in Deutschland und das auch noch im gewünschten Job. Auch für uns als Organisator*innen des Praktikums war er ein großartiger Kandidat, den wir gerne unterstützen wollten, da Mamadi zusätzlich schon Grundkenntnisse der deutschen Sprache besitzt.

Somit war klar, dass es bald losgehen sollte. Schnellstmöglich wurden Versicherung, Bustickets, Abholdienst etc. organisiert und schon ging es Mitte April auf in Richtung Witten.

Mamdi lebte sich schnell und gut ein. Sein offenes Wesen, seine freundliche und nette Art aber auch das hilfsbereite und engagierte Küchenteam des Instituts in Witten halfen dabei sehr. Hier noch einmal vielen Dank an alle involvierten Mitarbeiter des Instituts!  

Mamadis Leben in Deutschland

Mamadi arbeitete in der Regel von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 16 Uhr. Danach besuchte er meist einen Deutschkurs oder verbrachte die Freizeit mit Freunden. Er wohnte in einer Wohngemeinschaft im Studentenwohnheim, wodurch schnell der Kontakt zu jungen Studierenden zustande kam und woraus sich Freundschaften entwickeln konnten.

Mamadi brachte sich von Anfang an sehr gut ein und seine Vorgesetzte waren mit seiner Arbeit hochzufrieden. Seine Arbeit umfasste viele verschiedene und wechselnde Aufgaben. Dazu gehörte z.B. das Gemüse zu waschen und schneiden, Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts zubereiten, sowie putzen und Geschirr abspülen. Er bekam somit Einblick in alle Bereiche einer Großküche. Er konnte auch seine bisherigen Kenntnisse und Talente einbringen. So organisierte und kochte er an mehreren Terminen Gerichte aus der gambischen Küche, was bei den Gästen/Kunden sehr gut ankam. Die Zeit verging wie im Flug und schon bald neigte sie sich dem Ende hingegen. Da Mamadi sich schon nach kurzer Zeit heimisch fühlte und schnell klar war, dass er gerne eine Ausbildung als Koch in Deutschland absolvieren will, beschlossen wir ihn tatkräftig bei seiner Suche zu unterstützen um dieser Erfolgsgeschichte eine Fortsetzung zu ermöglichen. Wir übersetzten seinen Lebenslauf sowie Motivationsschreiben und schickten die Bewerbungsunterlagen an verschiedene Restaurants, Hotels und Kantinen.

Da Mamadi in Witten, Bochum und Umgebung bereits recht gut integriert ist, konzentrierten wir uns hauptsächlich auf Ausbildungsangebote aus dieser Region.Nicht nur für ihn war der Aufenthalt in Witten eine positive Erfahrung. Auch die Menschen um ihn herum schätzten ihn sehr, woraus sich enge Freundschaften entwickelten. Durch sein Netzwerk vor Ort, bekam er Kontakt zum Restaurant Knuts in Witten, mit dem er letztlich seinen Ausbildungsvertrag unterschrieben hat. Gemeinsam bereiteten wir ihn auf alle notwendigen Schritte vor, um hier in Deutschland sesshaft zu werden. Er lernte weiterhin fleißig Deutsch und endlich, nach kurzer Zeit, war er in der Lage sein Visum zu bekommen und mit unserer Hilfe in eine Wohnung in Witten zu ziehen. Er ist sehr zufrieden mit seiner Ausbildung und mit Hilfe des von der Arbeitsagentur angebotenen Programms “Ausbildungsbegleitende Hilfen”, laufen auch die schulischen Aktivitäten problemlos. Auch das Restaurant Knuts ist mit Mamadis Arbeit hoch zufrieden: die zuverlässige, hilfsbereite und offene Art Mamadis und sein freundlicher Umgang mit all seinen Kollegen wie auch Kunden, haben ihm und auch dem Restaurant viel Freude und neue Energie gebracht. 

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Unsere aktuellen Projekte

Unsere aktuellen Projekte

moveurope bezogene Projekte

moveurope bezogene Projekte

euroPAtchwork

euroPAtchwork ist ein Projekt für junge Geflüchtete, insbesondere solche, die unter die europäische Dublin-III-Verordnung fallen. Die Dublin Verordnung entscheidet, welches Land – in den meisten Fällen das Land der ersten Einreise – für Asylbewerber*innen zuständig ist. Der innereuropäische Migrationsdruck ist sehr groß. Mit euroPAtchwork möchten wir deshalb legale Migrationswege im europäischen Kontext aufzeigen und dafür leicht verständliche Informationen in Form von kleinen Videoclips erarbeiten. Das Projekt hat zudem das Ziel, das Bewusstsein für die Lebensrealitäten von Geflüchteten zu stärken. Dazu werden Geflüchtete in einem 30-minütigen Dokumentarfilm über ihr Leben in verschiedenen europäischen Ländern (Deutschland, Italien, Bulgarien, Griechenland) und über die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, berichten. Nicht zuletzt werden die Veranstaltungen von „My European experience“ die Mobilitätswünsche und -bedarf junger Geflüchteter diskutieren und die neu entwickelten Informationsinstrumente vorstellen.

euroPAtchwork

euroPAtchwork ist ein Projekt für junge Geflüchtete, insbesondere solche, die unter die europäische Dublin-III-Verordnung fallen. Die Dublin Verordnung entscheidet, welches Land – in den meisten Fällen das Land der ersten Einreise – für Asylbewerber*innen zuständig ist. Der innereuropäische Migrationsdruck ist sehr groß. Mit euroPAtchwork möchten wir deshalb legale Migrationswege im europäischen Kontext aufzeigen und dafür leicht verständliche Informationen in Form von kleinen Videoclips erarbeiten. Das Projekt hat zudem das Ziel, das Bewusstsein für die Lebensrealitäten von Geflüchteten zu stärken. Dazu werden Geflüchtete in einem 30-minütigen Dokumentarfilm über ihr Leben in verschiedenen europäischen Ländern (Deutschland, Italien, Bulgarien, Griechenland) und über die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, berichten. Nicht zuletzt werden die Veranstaltungen von „My European experience“ die Mobilitätswünsche und -bedarf junger Geflüchteter diskutieren und die neu entwickelten Informationsinstrumente vorstellen.

SocInc

Das Projekt SocInc (“soziale Inklusion”), mit einer Laufzeit vom 1. August 2019 bis 31. Juli 2020, wird mit Partnern aus Italien, der Türkei, Griechenland und Bulgarien umgesetzt und ist in 3 Mobilitäten unterteilt (eine in Deutschland, eine in Italien und eine in Bulgarien). Die erste Mobilität findet im November 2019 in Witten statt.

TABADOL

Tabadol ist Arabisch und heißt Austausch – und genau das wollen wir als Gruppe junger Menschen von migration_miteinander mit einer Gruppe aus Bologna, Italien, gemeinsam tun: uns austauschen und voneinander lernen.

Was? Gemeinsam mit und für junge Geflüchtete wollen wir regelmäßig stattfindende Austauschaktivitäten, wie z.B. Sprachtandems, Job Trainings,  Kreativworkshops (storytelling, Theater) oder öffentlichen Veranstaltungen, entwickeln und organisieren.

Neben dem interkulturellen Austausch ist es uns wichtig auch den europäischen Kontext, in dem wir uns befinden, zu verstehen und greifbarer zu machen; deshalb werden wir u.a. einen gemeinsamen Ausflug in die Europäische Hauptstadt Brüssel im Februar 2020 unternehmen, bei dem wir die europäischen Institutionen gemeinsam entdecken und uns mit anderen Vereinen vor Ort austauschen wollen.

Alle unsere Aktivitäten haben einen holistischen Ansatz: wir wollen auch die Zivilbevölkerung aktiv einbinden und uns immer auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt begegnen, die Inhalte werden wir dabei an die Bedürfnisse und Ideen aller Teilnehmer*innen anpassen.  

Das Ziel ist gegenseitiges Empowerment und Voneinanderlernen, von dem v.a. junge Menschen mit Fluchterfahrung profitieren sollen. Am Ende wollen wir alle als ausgebildete Facilitators of social Cohesion zu einem positiven und inklusiven Zusammenleben unserer Gesellschaften beitragen können.

(Y)our Europe?!

Das Projekt (Y)our Europe?! wird von Migration_miteinander und Partnern aus Bulgarien, Italien und der Türkei umgesetzt.

Die Hauptziele des Projekts sind es, Europa greifbarer zu machen und junge Menschen darauf vorzubereiten, sich für ein friedliches Zusammenleben in multikulturellen Gesellschaften aktiv einzusetzen. 

(Y)our Europe?! hat mit einem Jugendaustausch angefangen, der in Witten vom 15. bis 29. Juli stattgefunden hat. 12 Jugendliche pro Land zwischen 18 und 30 Jahren, mit und ohne Fluchthintergrund, haben an verschiedenen Aktivitäten wie Workshops zum Thema Europa und Zusammenleben, Ausflüge und interkulturelle Themenabende teilgenommen.

Die Teilnehmenden haben gelernt, Instrumente wie soziale Netzwerke zu nutzen, um den interkulturellen Austausch und Kommunikation zu fördern. Sie haben auch über eigene Ideen von Projekten diskutieren, die Europa besser machen können. 

Derzeit, nach dem Austausch, entwickeln die Teilnehmer*innen im Rahmen von Idea Labs ihre eigenen Projektideen, um Europa in ihren eigenen lokalen Kontext zu bringen und ein Zeichen für solidarische und multikulturelle Gesellschaften zu setzen. 

Im September werden die Ideen bei einem großen Pitchevent einer Jury öffentlich vorgestellt und danach vor Ort mit unserer Unterstützung umgesetzt.

Wie wir noch aktiv sind...

Wie wir noch aktiv sind...

Bewerbercafé

Das Bewerbercafé fördert die Inklusion von Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund in den lokalen Arbeitsmarkt. Unser Team unterstützt sie hier bei der Arbeitssuche, dem Erstellen und Überarbeiten von Lebensläufen sowie Bewerbungsanschreiben, die dem aktuellen beruflichen Standard in Deutschland entsprechen. Zudem zeigen wir, welche Instrumente zur Jobsuche verwendet werden können. Das Projekt zielt darauf ab Menschen zu befähigen sich selbstständig auf Arbeitssuche zu begeben und einen passenden Beruf oder eine Ausbildung in Deutschland zu finden. 

Die Angebote des Bewerbercafés sind kostenlos und richten sich an Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund. 

Unsere Sprechstunden sind montags von 17 bis 19 Uhr und dienstags von 10 bis 12 Uhr. Das Bewerbercafé findet im migration_miteinander Infocenter, Marktstraße 3, 58455 Witten statt . Zudem kann nach Vereinbarung auch zu anderen Zeiten Unterstützung angeboten werden

Jugendarbeiter*innen Mobilität “Empower Youth”

Das Jugendarbeiter*innen Projekt “Empower Youth” setzt sich zum Ziel junge Arbeiter*innen in einer sozialen Umgebung für den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Die Ziele des Projektes sind folgende:

  • Verbesserung der Arbeitsqualität von Jugendarbeiter*innen durch Selbstreflexion, Analyse und dem Teilen von persönlichen Erfahrungen. Wir wollen den Teilnehmer*innen Fähigkeiten und Wissen zu Gruppenleitung, Hilfe zur Selbsthilfe, Anerkennung von Fähigkeiten, Arbeitsfähigkeit und Empowerment vermitteln.
  • Ausbauen der Wahrnehmung der Rolle der Teilnehmer*innen und ihren Kompetenzen als Jugendarbeiter*innen und Befähigung zur Definition kurz- und langfristiger Ziele (Arbeitsmanagement) 

Durch dieses Projekt werden Jugendarbeiter*innen ihre Fähigkeiten, Kompetenzen und Kenntnisse ausbauen.

Das Projekt wird in der zweiten Oktoberwoche stattfinden und eine Woche dauern. Die Teilnehmer*innen werden außerdem von unseren Partnerorganisationen aus Italien, Griechenland, Rumänien, Albanien, Spanien, Türkei, Litauen, Frankreich und Malta stammen. 

Das Projekt wird aus verschiedenen Aktivitäten, wie Workshops, Präsentation, tägliche Evaluationen und informellen Methoden wie Simulationen, verschiedene Diskussionsformate, Gruppenarbeiten und peer-to-peer Lernen bestehen. 

Jugendarbeiter*innen Mobiität “Empower Youth”

Das Jugendarbeiter*innen Projekt “Empower Youth” setzt sich zum Ziel junge Arbeiter*innen in einer sozialen Umgebung für den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Die Ziele des Projektes sind folgende:

  • Verbesserung der Arbeitsqualität von Jugendarbeiter*innen durch Selbstreflexion, Analyse und dem Teilen von persönlichen Erfahrungen. Wir wollen den Teilnehmer*innen Fähigkeiten und Wissen zu Gruppenleitung, Hilfe zur Selbsthilfe, Anerkennung von Fähigkeiten, Arbeitsfähigkeit und Empowerment vermitteln.
  • Ausbauen der Wahrnehmung der Rolle der Teilnehmer*innen und ihren Kompetenzen als Jugendarbeiter*innen und Befähigung zur Definition kurz- und langfristiger Ziele (Arbeitsmanagement) 

Durch dieses Projekt werden Jugendarbeiter*innen ihre Fähigkeiten, Kompetenzen und Kenntnisse ausbauen.

Das Projekt wird in der zweiten Oktoberwoche stattfinden und eine Woche dauern. Die Teilnehmer*innen werden außerdem von unseren Partnerorganisationen aus Italien, Griechenland, Rumänien, Albanien, Spanien, Türkei, Litauen, Frankreich und Malta stammen. 

Das Projekt wird aus verschiedenen Aktivitäten, wie Workshops, Präsentation, tägliche Evaluationen und informellen Methoden wie Simulationen, verschiedene Diskussionsformate, Gruppenarbeiten und peer-to-peer Lernen bestehen. 

Hör meine Geschichte

“Hör meine Geschichte” möchte die Wertschätzung von Diversität steigern und die Angst vor dem “Fremden” in der Wittener Bevölkerung reduzieren und durch Biographiearbeit Menschen mit und ohne Fluchthintergrund auf Augenhöhe bringt und Inklusion ermöglicht. 

Wir setzen uns vor allem mit den Erfahrungen und Bedürfnissen im Bereich der Mobilität in Europa auseinander.

24 junge Menschen (davon 12 mit und 12 ohne Fluchthintergrund)  zwischen 20 und 27, werden durch die Teilnahme an diesem Projekt lernen und erleben, wie sie mit ihrer Biographie und ihren Fähigkeiten aktiv wertschätzendes Zusammenleben gestalten können.

Sie werden 2 monaten ausgebildet im Rahmen dieses Projekt im verschieden Felden wie: Kulturelle Mediation, Dialog- und Storytellingtechniken und dadurch ihre individuellen Geschichten erarbeiten. 

Hör meine Geschichte

“Hör meine Geschichte” möchte die Wertschätzung von Diversität steigern und die Angst vor dem “Fremden” in der Wittener Bevölkerung reduzieren und durch Biographiearbeit Menschen mit und ohne Fluchthintergrund auf Augenhöhe bringt und Inklusion ermöglicht. 

Wir setzen uns vor allem mit den Erfahrungen und Bedürfnissen im Bereich der Mobilität in Europa auseinander.

Yalla Integra!

Yalla Integra! bringt junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung auf Augenhöhe zusammen und ermöglicht gegenseitiges Kennenlernen und gemeinsame Aktivitäten, sowohl zu zweit als auch in der Gruppe.

Im ersten Teil des Projektes lernen die Teilnehmenden sich durch gemeinsame Interessen und wöchentliche Treffen kennen. Sie unterstützen einander z.B. in alltäglichen Situationen oder machen gemeinsam Ausflüge, Sprachtandems oder Sport. 

Dafür werden alle vier Monate 30 ausgewählte Jugendliche (zwischen 18 und 30 Jahren) in 15 Tandem-Paare aufgeteilt. Um sie auf die gemeinsamen Aktivitäten vorzubereiten, gestalten wir Seminare zur Sensibilisierung für das Zusammenleben in einer postmigrantischen Gesellschaft.

Zusätzlich organisiert Yalla Integra! monatlich ein Event für alle Teilnehmenden des Projektes wie z.B. Ausflüge in die Umgebung oder Nachbarstädte, verschiedene sportliche Aktivitäten oder Gruppenspiele, gemeinsames Kochen oder auf Wunsch auch andere Aktivitäten.

Im zweiten Teil des Projektes organisieren die Teilnehmenden selbst die kulinarische Aktivität „Die Welt kocht“. Diese Aktivität soll regelmäßig alle 2 Monate stattfinden. Dabei stellen drei Geflüchtete die Küche ihres Landes einer Gruppe von sieben angemeldeten Personen vor und kochen zusammen traditionelle Gerichte für ein anschließendes Public Dinner, das offen für bis zu 60 Gästen sein wird. Dabei wird nicht nur das gemeinsam gekochte Essen verköstigt (auf Spendenbasis), sondern es werden auch Informationen über das Heimatland der Geflüchteten in Form von thematischen Beiträgen, wie Musik und Tänze, Kurzfilme, Vorträge oder Diskussionen zur Verfügung gestellt.

Das klingt interessant? Du möchtest gerne mitmachen und ein Teil dieses Projekts sein? 

Yalla Integra!

Yalla Integra! bringt junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung auf Augenhöhe zusammen und ermöglicht gegenseitiges Kennenlernen und gemeinsame Aktivitäten, sowohl zu zweit als auch in der Gruppe.

Zeig mir deine Schule

Das Ziel von “Zeig mir deine Schule!“ ist es, junge Geflüchtete über die Waldorfpädagogik zu informieren und die Waldorfschule- ein für sie oft unbekanntes Bildungssystem- für sie zugänglicher zu machen. 

Dafür bieten wir im September einen Film- und Fotoworkshop an der Rudolf Steiner Schule in Witten an. An dem Workshop nehmen nicht nur Schüler*innen, sondern auch Geflüchtete selbst teil. Während des Workshops werden Schüler*innen und Geflüchtete gemeinsam eine Fotoausstellung zu verschiedenen Bildungssystemen weltweit erstellen und einen Film erarbeiten. Am Ende soll eine Art “Imagefilm” entstehen, der auf unterhaltsame und spielerische Art den Ansatz der Waldorfschule und Anthroposophie erklärt und von Waldorfschulen deutschlandweit genutzt werden kann. 

Diese Aktivität fördert nicht nur Peer-to-Peer Austausch zwischen jungen Menschen mit verschiedenen Hintergründen, sondern auch interkulturelles Lernen und die Dialogfähigkeit der Teilnehmer*innen. 

Das Projekt wird im Rahmen von Waldorf 100 umgesetzt.

Zeig mir deine Schule

Das Ziel von “Zeig mir deine Schule!“ ist es, junge Geflüchtete über die Waldorfpädagogik zu informieren und die Waldorfschule- ein für sie oft unbekanntes Bildungssystem- für sie zugänglicher zu machen. 

Dafür bieten wir im September einen Film- und Fotoworkshop an der Rudolf Steiner Schule in Witten an. An dem Workshop nehmen nicht nur Schüler*innen, sondern auch Geflüchtete selbst teil. Während des Workshops werden Schüler*innen und Geflüchtete gemeinsam eine Fotoausstellung zu verschiedenen Bildungssystemen weltweit erstellen und einen Film erarbeiten. Am Ende soll eine Art “Imagefilm” entstehen, der auf unterhaltsame und spielerische Art den Ansatz der Waldorfschule und Anthroposophie erklärt und von Waldorfschulen deutschlandweit genutzt werden kann. 

Diese Aktivität fördert nicht nur Peer-to-Peer Austausch zwischen jungen Menschen mit verschiedenen Hintergründen, sondern auch interkulturelles Lernen und die Dialogfähigkeit der Teilnehmer*innen. 

Das Projekt wird im Rahmen von Waldorf 100 umgesetzt.

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